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| Arzt plant Reise nach Übersee um Stammzellenbehandlung zu sehen |
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| International News | |||
| Samstag, 20. Dezember 2008 um 14:54 Uhr | |||
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Quelle: Sun Tageszeitung ![]() Von Jason Witz Ein Arzt hofft nach Übersee zu reisen um einen tieferen Einblick in die medizinischen Fortschritte mit Nabelschnurstammzellenforschung zu bekommen. Augenarzt David Klein wurde nach China als Teil einer Mission zur Tatsachenfeststellung in einer der Topeinrichtungen der Welt eingeladen. Klein stellte fest, dass gute Medizin nicht an der U.S. Grenze endet. Allerdings sind Behandlungen, die in Amerika noch fremd sind, mit einem Stigma belegt. „Viele Amerikaner nehmen an, wenn es im Ausland gemacht wird experimentieren sie dort an Menschen herum“, sagte Klein. „Ich gehe an die Sache unvoreingenommen heran.“ Die Reise ist vorläufig für Anfang 2009 geplant. Klein behandelt derzeitig einige Patienten welche einer Stammzelleninfusion bekommen haben. Er wollte mehr darüber lernen als er die Fortschritte von Cameron Petersen sah, dem zweijährigen Kleinkind aus Port Charlotte, welcher sich letztes Jahr einer Behandlung unterzogen hatte. Cameron leidet unter Hypoplasie des Sehnervs, einer Hauptursache von Erblindung bei Kindern. Die Krankheit verursacht eine Unterentwicklung des Sehrnervs und kann zu permanenter Blindheit führen. Amerikanische Ärzte erzählten Camerons Eltern, dass man nichts dagegen tun könne. Die Familie forschte nach anderen Alternativen und fand „Stem Cells China“, eine Forschungseinrichtung die Patienten mit unterschiedlichen Krankheiten mit Nabelschnurstammzellen behandelt. Cameron reiste im August 2007 als Teil einer Fallstudie nach Übersee um seine Blindheit zu behandeln. Die Behandlung bestand aus vier Stammzelleninfusionen in Camerons Arm und in die Lendenwirbelsäule. Bei der dritten Behandlung konnte Cameron alleine stehen und auf Objekte zukrabbeln- einfache Aufgaben die er davor nicht meistern konnte. Jetzt sagen Familienangehörige, dass er mindestens drei Meter weit sehen kann, und er geht zur Schule. „Cameron hat große Fortschritte gemacht“, sagte Carol Petersen, die Großmutter des Jungen. „Vor dieser Behandlung gab es nichts für Cameron. Nun ist seine Welt unbegrenzt.“ Zurzeit ist Klein „vorsichtig optimistisch“ über die Effektivität von Nabelschnurstammzellen. „Ich möchte sicher gehen, dass dahinter eine gute Wissenschaft steht“, sagte er.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 08. Mai 2009 um 16:34 Uhr |


