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| Stammzellbehandlungen bald für Kinder mit Gehirnverletzungen möglich |
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| Brain Injury | |||
| Samstag, 04. April 2009 um 17:37 Uhr | |||
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Quelle: Bio-Medicine Die University of Texas plant in Kürze eine klinische Studie zu den Möglichkeiten und der Sicherheit von Stammzelltherapien von traumatischen Gehirnverletzungen bei Kindern durchzuführen. // Die amerikanische Arzneimittelbehörde, die U.S. Food and Drug Administration (FDA), auch das zuständige Universitätskommittee haben bereits ihre Zustimmung gegeben. Die Tatsache, dass in Tierversuchen aus dem Knochenmark entnommene Stammzellen ihren Weg zum verletzten Gehirnbereich fanden, sich dort in Neuronen differenzierten und die Heilung der Verletzung initiierten, hat für die gegenwärtige Studie neue Chancen eröffnet. Die Studie basiert auf der Nutzung von patienteneigenen Knochenmarksstammzellen und entzieht sich damit der ethischen Diskussion um embryonale Stammzellen. Knochen, Muskeln und andere Organe haben eine angeborene Fähigkeit Verletzungen auszuheilen. Diese ist im Falle des Gehirns nur sehr schwach ausgeprägt, was zu der bekannt hohen Sterberate bzw. oftmals folgenden Behinderungen führt. Zwischen 15 und 25% aller Kinder mit ernsthaften Gehirnverletzungen sterben. Die, die eine solche Verletzung überleben, haben ein Leben lang mit Behinderungen zu kämpfen, auch wenn die Verletzung nur moderat war. Anschließend ist eine Überwachung der verletzten Kinder geplant. Darüberhinaus sollen Tests zur Untersuchung der Gehirnfunktionen nach einem und sechs Monaten durchgeführt werden. Die erhaltenen Ergebnisse sollen dann mit denen anderer Kinder mit Gehirnverletzungen verglichen werden. Selbst marginale Verbesserungen können für jemanden, der an den Folgen einer Gehirnverletzung leidet, ein großer Erfolg sein. "Dies kann der Unterschied dazwischen sein geliebte Personen zu erkennen oder nicht zu erkennen. Das hätte einen großen Einfluss auf Familien und Gesellschaft", sagt Cox. In Abhängigkeit von den Ergebnissen dieser Studie sind weitere Untersuchungen mit einer größeren Zahl von Patienten denkbar. Ein großer Vorteil dieser Studie ist, dass die Ablehnung der Zellen durch das Immunsystem unwahrscheinlich ist, da die Patienten ihre eigenen Zellen injiziert bekommen.
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