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Multiple Sclerosis
Sandra Lee lässt MS in China behandeln Drucken E-Mail
Multiple Sclerosis
Donnerstag, 02. Juli 2009 um 10:21 Uhr

Quelle: The News Star

Carol Booth, Songtexterin aus Monroe (Louisiana, USA), berichtet, dass ihre Tochter Sandy Albritton Lee an Multiple Sklerose leidet und nun auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Lee hat zwei Kinder, Charlotte (12) und Brian (5). Lee, die ist aus Farmerville stammt und ihren Abschluss an der Louisiana Tech University gemacht hat, wird im Juli nach China reisen, um sich einer 40tägigen Behandlung zu unterziehen, die in den USA bislang nicht möglich ist.

Die Familie hat ein Spendenkonto eingerichtet, um damit die hohen Kosten von Behandlung und Anschlussbehandlung bezahlen zu können, die auf ca. 50.000 US-Dollar geschätzt werden. Lees Behandlung wird mit nicht-embryonalen Stammzellen erfolgen, da die Stammzellen aus Nabelschnurblut gewonnen werden.

Spenden können bei der Marion State Bank geleistet werden für den "Sandy Albritton Lee Medical Donation Fund".

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 02. Juli 2009 um 10:31 Uhr
 
Multiple Sklerose durch körpereigene Stammzellen umgekehrt Drucken E-Mail
Multiple Sclerosis
Freitag, 30. Januar 2009 um 17:21 Uhr


Quelle: Bloomberg

Von Rob Waters

29. Januar (Bloomberg) -- In einer Studie wurde nun erstmals gezeigt, dass sich die Erkrankung an Multipler Sklerose durch Nutzung der körpereigenen Stammzellen umkehren lässt, wenn diese zum "Reset" des nicht mehr richtig funktionierenden Immunsystems verwendet werden.

Alle 21 Patienten einer Studie an der Northwestern University in Chicago litten an der schubweise remittierenden Form der Krankheit. Durchschnittlich drei Jahre nach ihrer Behandlung hatten sich die Symptome bei 17 Patienten verbessert, 16 erlebten keinen neuerlichen Rückfall und keiner hatte eine Verschlechterung erlebt, wie die Studie herausfand.

“Das ist die erste Studie, die eine Möglichkeit zeigt die Einschränkungen durch MS umzukehren", sagt Richard Burt, Professor für Immuntherapie an der Northwestern und führender Autor der Studie, die heute in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht wurde. "Bei einigen sind alle Symptome verschwunden."

Bei einer Erkrankung an Multipler Sklerose greifen die Immunzellen des Patienten das zentrale Nervensystem an, was sich negativ auf Sehvermögen, Koordination, Körpergleichgewicht und kognitive Fähigkeiten auswirkt. 

Die überwiegende Mehrheit der MS-Patienten erkranken zuerst an der schubweise remittierenden Form, ehe es sich in den Folgejahren bei einigen zur sekundär progredienten Form ausweitet. An der Studie nahmen nur Patienten teil, bei denen die Schübe auch nach der Behandlung mit proteinbasierten Medikamenten wie Interferon anhielten.

Patienten wurden die hämatopoietischen, blutbildenden Stammzellen entnommen, ehe die Immunzellen des Knochenmarks durch die Medikamente der Chemotherapie zerstört wurden. Anschließend wurden die Stammzellen injiziert, um das Knochenmark neu auszubilden.

 

Abgedunkeltes Sehvermögen

Einer der Patienten war Edwin McClure, der mittlerweile 24 Jahre als ist und gerade an der Virgina Commonwealth University in Richmond seinen Abschluss in Marketing gemacht hat. In seinem letzten High School-Jahr 2002 wurde bei ihm Multiple Sklerose diagnostiziert, nachdem sein Sehvermögen sich dramatisch verschlechtert hatte.

“Es war so, als ob jemand auf einmal das Licht abgedunkelt hätte", erzählte er uns gestern am Telefon. Er litt auch an Schwindel, schwachem Gleichgewicht und Müdigkeit, die ihn so müde machte, dass er jeden Tag nach der Schule drei Stunden schlafen musste. 

In den nächsten Jahren wurde McClure mit Steroiden und Interferon behandelt. Auch wenn diese seine Krankheit eine Zeit lang unter Kontrolle hatte, brachen seine Symptome plötzlich wieder aus und lösten neue Attacken aus.

McClure fuhr Ende 2005 nach Chicago, um an der einmonatigen Studie von Burt teilzunehmen, und hat seitdem keine Medikamente mehr benötigt.

 

‘Ein Segen’

“Es ist ein Segen", sagt er. "Meine Krankheit ist gestoppt."

Auch der Prüfungsstress - ein Faktor, der dafür bekannt ist die Symptome Multipler Sklerose zu verstärken - hat nicht eine einzige Attacke ausgelöst, berichtet er. Sein Gleichgewicht hat sich verbessert und sein Sehvermögen hat nicht weiter abgenommen.

Forscher glauben, dass in den frühen Phasen der Erkrankung die Immunzellen die Nervenzellen angreifen. Dies zerstört das Myelin, das die Axone, die langen faserartigen Fortsätze einer Nervenzelle, umgibt.

“Die Forschung hat herausgefunden, dass es entscheidend ist die Krankheit früh zu stoppen, um die neurologische Degeneration und den Fortschritt der Krankheit zu stoppen.", sagte uns Patricia O'Looney, Vizepräsidentin für den Bereich biomedizinische Forschung bei der National MS Society, gestern im Telefoninterview.

In früheren Studien haben Burt und andere Wissenschaftler versucht, Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium mit Stammzellen des Knochenmark zu behandeln, was erfolglos blieb.

 

Unwirksamkeit bei fortgeschrittener Erkrankung

“Wenn Sie das gleiche bei weiter fortgeschrittenen Patienten versuchen, verbessern sich diese nicht", sagt er und vermutet, dass es daran liegt, dass die Immunzellen zu diesem Zeitpunkt bereits die Nervenzellen geschädigt haben.

O’Looney nennt die Ergebnisse von Burts Studie vielversprechend und hofft auf Wiederholung in einer größeren Studie, in der Burt die Stammzelltherapie mit den existierenden Methoden vergleichen will. Dafür sucht er aktuell 55 Patienten in den USA, Kanada und Brasilien.

Sollten die Ergebnisse sich bestätigen, "so denke ich, dass wir die Herangehensweise an diese Krankheit grundlegend ändern solten", sagt Burt.

Kontaktdaten des Reporters: Rob Waters in San Francisco, E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. .

 
MS-Patientin lässt online an ihrer Krankheit Anteil haben Drucken E-Mail
Multiple Sclerosis
Dienstag, 25. März 2008 um 18:19 Uhr


Source: Leader-Post

Eine Frau aus Regina gibt online Einblick in ihren Kampf gegen eine lähmende Form von Multipler Sklerose.

Joanne Woytiuk erhält aktuell in China eine intensive Stammzelltherapie gegen ihre Erkrankung, die dazu geführt hat, dass die 47jährige kaum noch sprechen, schlucken oder atmen kann.

Ein Internetblog gibt nun Einblick in die Erfahrungen ihrer Familie in der chinesischen Stadt Shenyang.

Die Einträge, die von Joanne, ihrem Ehemann und ihrer Tochter geschrieben werden, schildern alle Aspekte des China-Trips, von der zermürbenden Anreise über die medizinischen Einrichtungen bis hin zu den kulturellen Unterschieden.

Die aggressive Form von MS wurde bei Woytiuk 1998 festgestellt und ihr Zustand verschlechtert sich bis heute kontinuierlich. Im letzten Monat erzählte uns ihre Tochter Jamie, dass die Stammzellbehandlung die einzige der Familie noch bleibende Hoffnung ist.

Diese Behandlung umfasst in Woytiuks Fall sieben Transplantation von Nabelschnurstammzellen, eine Behandlung mit Knochenmarkstammzellen und eine große Breite anderer Therapien wie Massage, Physiotherapie und Akupunktur.

Stammzelltherapien entwickeln sich aktuell zu einer Behandlungsmethode für eine Vielzahl von Problemen, neben anderen sind das MS und Zerebralparese (zerebrale Kinderlähmung), sowie Gehirn- und Rückenmarksverletzungen und Schlaganfälle.

Stamzellbehandlungen sind in Kanada nicht verfügbar.

Die Woytiuks kamen am 16. März in China an und werden dort 40 Tage zur Behandlung verbringen. Die kanadische Krankenversicherung übernimmt die Kosten nicht. Aus diesem Grunde sammelte die Familie mithilfe einer Benefizveranstaltung mehr als 50.000 US-Dollar.

Joannes Blog ist unter http://stemcellschina.com/blog/joanne/ einsehbar.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 25. März 2008 um 18:22 Uhr
 
Stammzelltransplantation hilft MS-Patientin Drucken E-Mail
Multiple Sclerosis
Dienstag, 18. März 2008 um 08:00 Uhr


Quelle: Canwest News Service

Von Darah Hansen

'Ich habe mich seit der Diagnose nicht mehr so gut gefühlt!'

Ein nächtlicher Flug von Ottawa nach Vancouver hatte etwas von einem Wunder für Jacky und Tom Telder aus Surrey im Bundesstaat British Columbia.

Leah, das jüngste Kind der Telders, kam in der Flughafenhalle an einem Montagabend wie selbstverständlich auf sie zu - grinsend und winkend.

"Das war unglaublich. Sie ging einfach... ich meine, sie konnte wirklich laufen" erinnert Jacky sich an den Moment.

Monate zuvor hatte die 24jährige Leag den gleichen Flug in die andere Richtung genommen.

Damals war die junge Frau unter den letzten gewesen, die das Flugzeug betraten, humpelnd und auf einen Gehwagen gestützt wie eine alte Frau. 

Multiple Sklerose hatte ihr Leben im Griff gehabt, seitdem es bei ihr als Jugendliche diagnostiziert worden war, und hatte ihr einen Großteil ihrer Unabhängigkeit genommen, ihr Sehvermögen getrübt, ihre Gedanken verwirrt und an ihrer Kraft gezehrt.

"Es war bereits schwer Messer und Gabel zu benutzen, um selbstständig zu essen", sagt Leah.

Auf ihrem negativen Höhepunkt hatte ihre Krankheit, die in unvorhersagbarer Weise ihr Immunsystem angreift, die ehemalige Balletttänzerin an den Rollstuhl gezwungen. "Ihr Körper schien zu verfallen", erinnert sich ihre Mutter.

Hoffnung kam für Leah im letzten Oktober auf, als sie erst die 17. - und jüngste - kanadische MS-Patientin wurde, die sich einer speziell auf die Verlangsamung der Krankheit gerichteten Stammzellbehandlung unterzog.

Zwei Wochen zuvor hatte sie im Ottawa Hospital an einer medizinischen Studie teilgenommen, die vom Neurologen Dr. Mark Freedman und vom Knochenmarksspezialisten Dr. Harold Atkins geleitet wurden. Wie auch die Patienten vor ihr, bekam Leah sehr starke chemotherapeutische Medikamente - was ihr komplettes Immunsystem lahmlegte und dazu führte, dass ihr schulterlanges Haar ausfiel. Zweimal musste sie sich einer Behandlung unterziehen, bei der sie für sechs Stunden auf einem Stuhl festgeschnallt wurde, damit die Ärzte Stammzellen aus ihrem Blut entnehmen konnten.

"Wenn Sie sich nur ein bisschen bewegt hätte, hätte es direkt Alarmsignale gegeben", berichtet Jacky über die Prozedur, die absolut exakte Arbeitsabläufe erforderte.

Die Stammzellen wurden anschließend ins Labor geschickt und "gereinigt", ehe sie ihr wieder injiziert wurden.

Die Theorie hinter der vier Millionen Dollar teuren Studie ist, dass die reinen Stammzellen ihren Weg ins Knochenmark des Patienten finden werden und dort ein neues Immunsystem aufbauen werden, welches frei von MS ist. Die Versuche begannen im Jahr 2001 und werden von der MS Scientific Research Foundation finanziert.

Zur Teilnahme in Frage kommen alle Patienten zwischen 18 und 50 Jahren, bei denen entweder konventionelle MS-Therapien ohne Erfolg blieben oder die, wie Leah, zu krank waren, um eine konventionelle Behandlung zu beginnen. Patienten müssen ein schnelles Fortschreiten der Krankheit aufweisen, aber noch in der Lage sein zumindest mit einem Stock zu gehen.

Die Studienkoordinatorin Marjorie Bowman hat die Veröffentlichung erster Resultate der Studie, die insgesamt 24 Patienten behandeln möchte, für diesen Sommer angekündigt.

Bowman zufolge starb einer der Patienten an den Folgen der Chemotherapie (Die Mortalität beträgt bei dieser sehr schweren Form der Chemotherapie 1:20). Von den 16 anderen Patienten, haben drei von weiteren Krankheitsentwicklungen berichtet, während sich die Gesundheit der 13 anderen verbessert hat.

Leah ist sehr glücklich, dass sie der letzten Kategorie angehört. "is lucky enough to be in the latter category. "Ich habe mich seit der Diagnose nicht mehr so gut gefühlt", sagt sie.

Sie kann nun wieder aus eigener Kraft laufen und ohne Probleme sprechen. Sie kann Kaffee kochen - etwas, das sie seit ihrem 21.Lebensjahr nicht mehr tun konnte.

Und der Großteil ihres Sehvermögens ist zurückgekehrt.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 19. März 2008 um 05:50 Uhr
 
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