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| MS mit adulten Stammzellen behandelt |
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| Multiple Sclerosis | |||
| Dienstag, 26. Februar 2008 um 08:00 Uhr | |||
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"Man sitzt dort, weint und fragt sich, warum es ausgerechnet dich treffen muss und dann ging ich zu meinem Neurologen und fragte ihn, wie ich dagegen angehen könne", erinnert er sich. 2003 nahm Barry deshalb an einer klinischen Studie teil. Nachdem er fünf Tage mit Chemotherapie behandelt wurde, welche sein Immunsystem zerstörte, verwendeten die Ärzte seine eigenen Stammzellen, um es zu erneuern. "Ich habe keine Anzeichen von MS mehr. Ich bin auch nicht mehr in Behandlung", sagt er. Forscher der Northwestern University untersuchten die Ergebnisse von 2500 Fällen. Sie fanden heraus, dass die Verwendung adulter Stammzellen zum Abklingen von Autoimmunkrankheiten führt und sehen auch neue Hoffnung für Herzinfarktpatienten. "Es ist ein komplett neuer Ansatz diese Krankheiten zu behandeln. Anders als Operationen oder Medikamente, ist es ein zellulärer Ansatz, der, wie viele Studien gezeigt haben, dem Patienten hilft.", sagt Dr. Richard Burt. Barry kann nun wieder ein sehr aktives Leben führen und trainiert sogar ein Eishockeyteam. "Ich habe fünf tolle Jahre gehabt. Wenn ich die Transplantation nicht durchgeführt hätte, würde ich heute vermutlich im Rollstuhl sitzen", sagt er. Er weiß, dass es keine Garantien gibt, wie lange die Remission seiner Krankheit anhält, aber er sagt, dass er den Beweis, dass Stammzellen gute Arbeit leisten, selbst erlebt. Eine der ersten Untersuchungen zur Wirkungsweise von adulten Stammzellen im Zusammenhang mit MS fand in Seattle statt. Im dortigen Fred Hutchinson Cancer Research Center läuft aktuell eine weitere Studie zu dieser Thematik.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 12. Juli 2008 um 18:50 Uhr |

