StemCellsChina möchte Tessie dafür danken, dass sie diesen Behandlungsbericht für uns geschrieben hat.
Traumatische Gehirnverletzung 39, USA
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Krankheitsbild
Vor zwei Jahren war Earl in einem Motorradunfall verwickelt, bei dem er eine traumatische Gehirnverletzung erlitt. Nachdem er drei Monate im Koma gelegen und sich einen Monat im Wachkoma befunden hatte, wachte Earl glücklicherweise wieder auf. Aber aufgrund seiner Verletzung war er schwerstbehindert. Seine Ehefrau Tessi Anduha beschreibt die Zeit, als er aus dem Krankenhaus zurückkehrte: "Es war ein wirklich langsamer Prozess. Er öffnete seine Augen und zeigte keine Reaktionen. Einen Monat nach dem Ende des Komas fing er an leise Geräusche von sich zu geben, lächelnd, aber er erkannte niemanden. Er brauchte eine Zeit, um sich an bekannte Gesichter zu erinnern."
Da die rechte Gehirnhälfte verletzt wurde, hat er starke Probleme die motorische Kontrolle der linken Körperhälfte betreffend. Manchmal "vergisst er, dass er eine linke Körperhälfte hat", so dass er all seine Konzentration darauf richten muss seine Bewegungen zu koordinieren.
Ehe sie ihre Reise nach China antraten, hatten Earls Verbesserungen sich auf einem konstanten Niveau eingependelt. Weiterhin hatte er Probleme Bewegungen mit seiner linken Körperhälfte zu steuern, was vor allem in Störungen der Grobmotorik, wie Gleichgewichts- und Gehstörungen, resultierte. Aber auch seine Feinmotorik war behindert, beispielsweise konnte er seinen Namen nicht schreiben und Probleme bei der Kontrolle kleiner Objekte.
Darüberhinaus waren seine Konzentrations- und kognitiven Fähigkeiten betroffen. Lesen fiel ihm schwer, da er sich nicht lang genug konzentrieren konnte, um alle Wörter eines Satzes zu lesen. Sein Langzeitgedächtnis war sehr schwach und deshalb konnte er nur Gespräche über Dinge führen, denen er aktuell seine Aufmerksamkeit schenkte.
Behandlungsgrund
Nachdem er aus dem Koma erwacht war und einen Monat Physiotherapie erhalten hatte, wurde Earl nach Hause entlassen. Die Ärzte sagten Tessi, es gebe nichts, was sie für die Anduhas tun könnten: "Ihn einfach nach Hause nehmen und uns so gut es geht um ihn kümmern. Sie sagten, es könne zehn Jahre dauern oder wir würden nie einen Fortschritt sehen."
Vor seinem Unfall war Earl ein Verfechter der Wirkung von Stammzellbehandlungen gewesen. Er und seine Frau hatten das Nabelschnurblut ihrer Tochter bei deren Geburt einlagern lassen. Leider konnten sie es nicht nutzen, um Earl zu behandeln.
Trotzdem hatte Tessi die Hoffnung nicht aufgegeben neue Behandlungsmöglichkeiten zu suchen, um Earls Lebensqualität zu erhöhen. Über das Internet fand sie heraus, dass in China Stammzellbehandlungen angeboten wurden und nachdem sie von den Erfahrungen anderer Patienten gelesen hatte, entschied sie sich mit Earl die Reise anzutreten.
Behandlung in China
Transplantationen von Nabelschnurstammzellen und Cord Serum, kombiniert mit Akupunktur und Rehabilitationstherapie
Zustand nach der Behandlung
Nach der einmonatigen Behandlung in China hatte sich Earls Zustand bereits eindeutig verändert. Eine der ersten Neuerungen war, dass er nun selbstständig seine Schuhe binden konnte. Tessi sagt: "Als er zum ersten Mal seine Schuhe anzog, mir tat der Rücken schon vom oftmaligen Bücken und Schuhe binden weh, feierte ich. Jeder dachte, ich spinne, da ich immer wieder sagte 'er hat seine Schuhe angezogen'. Aber ich weiß, sein Rumpfist stärker geworden, da er mehr das Gleichgewicht hält beim Schuhe anziehen. Es ist ein großer Berg, den wir in unserem Alltag zu erklimmern haben."
Neben den Verbesserungen seines Gleichgewichts und seiner Rumpfkraft verbesserten sich auch Earls feinmotorische Fähigkeiten soweit, dass er in der Lage war mit chinesischen Essstäbchen zu essen und seinen eigenen Namen zu schreiben.
Auch seine kognitiven Fähigkeiten wurden in China besser, insbesondere sein Gedächtnis, wie seine Frau erzählt: "Er erinnert sich an mehr. Dinge aus der Vergangenheit fallen ihm wieder ein. Wir sind nun wieder eine Unterhaltung führen. Zuvor konnte er nur über das sprechen, was er gerade sah, aber nun gräbt er tief in seinem Gedächtnis und wir unterhalten uns. Das ist das, was ich vermisste. Er kommt zu mir zurück." |