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| Blinde Frau sucht nach Stammzellbehandlung |
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| Optic Nerve Hypoplasia | |||
| Montag, 03. August 2009 um 10:33 Uhr | |||
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Quelle: Kdhnews Von Hayley Kappes Brandi Benger kennt die Stimme und Gewohnheiten ihrer Tochter, aber sie hat nie ihr Gesicht gesehen. Benger ist nach gesetzlicher Auffasung blind. Gesichter erscheinen ihr als verschwommene Objekte und sie kann nur mit einer achtfach vergrößernden Lupe, die sie ein halbes Inch (1,27cm) vor ihr Gesicht halten muss, lesen. Schon früh sagten die Ärzte Benger, dass sich ihr Leiden nicht verbessern könne und sie haben jegliche Behandlungsversuche auf. Dies war für sie ein harter Schlag, der ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigte, die vor ungefhr drei Monaten schöpfte sie neue Hoffnung. Die 36jährige Brandi erhielt die Zusage eine Behandlung mit Nabelschnurstammzellen in China durchführen zu können, die die Firma Beike Biotech aus Shenzhen (China) anbietet.Beike beliefert Krankenhäuser weltweit mit Stammzellen. Die Stammzellen werden aus einer gallertartigen Substand innerhalb der Nabelschnur, dem sogenannten Whartons Gelee, kultiviert. Die Behandlung schließt acht Stammzellinjektionen mit ein, die 32.000 US-Dollar kosten und innerhalb eines Zeitraums von 35 Tagen verabreicht werden, erzählen Benger und ihr Ehemann, die aktuell dabei die Finanzierung der Behandlung sicherzustellen.
Benger hat auch beim Lion's Club um Hilfe gebeten, bislang aber keine Antwort erhalten. "Da ich es schon seit meiner Geburt habe, habe ich nie wirklich daran gedacht, dass es Hilfe geben könnte", sagt sie. "Mir wurde immer gesagt, dass es nie eine Möglichkeit zur Behandlung geben könnte und ich habe es immer akzeptiert." Sie kann kein Auto fahren und es ist immer schwieirig für die Familie, wenn eines der Kinder krank ist. Als ihre Tochter Marlana in der Schule lernte ihren Namen zu schreiben, schrieb sie ihn extra groß, damit ihre Mutter die Gelegenheit hatte ihn lesen zu können. Mehrere Experten des Scott & White Hospitals wollten zu Bengers Geschichte keine Stellung nehmen aufgrund der Kontroverse einer medizinischen Behandlung in Übersee. Benger erzählt, dass bereits 40 Leute sich einer Stammzellbehandlung gegen Optikushypoplasie unterzogen und dass es eine 90prozentige Erfolgschance gebe, dass sich hinterher ihr Sehvermögen verbessere. Aber von den 40 Patienten waren nur zwei Erwachsene, was laut Benger daran liegt, dass Erwachsene der Behandlung meist zögerlich gegenüber stehen. Es könnte bis zu zwei Jahren dauern, ehe die Empfänger einer Stammzellbehandlung Verbesserungen ihres Sehvermögens erfahren. Beike Biotech behandelt Patienten mit Stammzellen seit dem Jahr 2000, "Ich habe echt ein gutes Gefühl," sagt Benger. "Ich werde es machen, so oder so."
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, 03. August 2009 um 10:42 Uhr |


