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Rett Syndrome
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Samstag, 23. August 2008 um 21:59 Uhr |
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PATIENTENBERICHT – RETTSYNDROM
NAME: Laura
LAND: Rumänien
ALTER: 7 Jahre
DIAGOSE: Rett-Syndrom
BEHANDLUNGSGRUND: Laura wurde mit Rett-Syndrom geboren, einer seltene Erbkrankheit, welche Neuroentwicklungsstörungen verursacht. Dieses zeichnet sich durch den Verlust des nutzvollen Gebrauchs der Gliedmaßen, Gleichgewichtsschwierigkeiten und Problemen der sprachlichen und sozialen Entwicklung, ähnlich wie beim Autismus, aus. Wie andere Kinder mit Rett-Syndrom schien Laura im ersten Lebensjahr wie ein gesundes Kind. Als sie ein Jahr alt war begann sie zu sprechen und konnte sich umher bewegen. Allerdings begann sie in ihrem zweiten Lebensjahr sich zurückzuentwickeln. Ihre motorischen und sprachlichen Fähigkeiten wurden schlechter und Laura verlor zum größten Teil ihre vorher erlernten Fähigkeiten.
BEHANDLUNG: Injektionen von Nabelschnurstammzellen und Nervenwachstumsfaktor und Rehabilitationstherapie
VOR DER BEHANDLUNG: Bevor die Behandlung anfing war Lauras Zustand ähnlich dem eines stark autistischen Kindes. Sie benutzte nicht mehr die Wörter, die sie vorher gelernt hatte und reagierte nicht auf Menschen, die sie ansprachen. Ihre Eltern hatten das Gefühl, dass sie all ihre sprachlichen Fähigkeiten verloren hatte und ihr Gedächtnis war sehr schlecht. Neben den sprachlichen Defiziten hatte sie auch viele Probleme mit ihrer motorischen Kontrolle. Ihr Gleichgewicht wurde immer schlechter und sie begann monotone Bewegungen mit ihrer Hand auszuführen. Sie konnte nicht ohne Hilfe laufen und konnte überhaupt nicht Treppen oder schiefe Ebenen hoch laufen.
NACH DER BEHANDLUNG: Nachdem ihre Eltern zwei Mal zur Stammzellenbehandlung nach China gekommen waren glauben sie, dass sich ihr Zustand stark verbessert hat. Sie denken, dass ihre Balance viel besser geworden ist. Sie konnte mit einem weniger breitem Gang stehen, konnte alleine kurze Distanzen gehen und konnte Treppen hoch laufen und mit ein wenig Hilfe ihrer Eltern sich neigen. Sprachlich und geistig machte Laura auch große Fortschritte. Sie fing an einige Wörter zu sprechen und reagierte mehr, wenn andere Leute sie ansprachen. Sie empfanden auch, dass sich ihr Gedächtnis stark verbessert hatte. Sie erkannte Leute, die sie zuvor schon gesehen hatte.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 29. April 2009 um 03:04 Uhr |