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B E H A N D L U N G S B E R I C H T - R Ü C K E N M A R K S V E R L E T Z U N G
NAME: Paul 
ALTER: 40
LAND: Australien DIAGNOSE: Rückenmarksverletzung, L1, inkomplett
BEHANDLUNGSGRUND: Vor viereinhalb Jahren wurde Paul bei seiner Arbeit auf einer Baustelle von einer Palette auf den Kopf getroffen, die von sich von einem Kran gelöst hatte. Paul erlebte diesen Unfall nur mit sehr viel Glück. Er erlitt eine leichte Gehirnverletzung und eine inkomplette Rückenmarksverletzung, die dazu führte, dass er seitdem im Rollstuhl sitzt. Er hatte zahlreiche physiotherapeutische Behandlungen in den ersten Jahren nach seiner Verletzung, aber da sich keine Verbesserungen zeigten, beendete er die Physiotherapie. Anfang 2007 wurde er Mitglied eines Rollstuhl-Basketballteams und reist seitdem durch Australien, um an Turnieren teilzunehmen. Dort lernte er einen anderen Patienten mit dem gleichen Schicksal kennen, der ihm Informationen zu der Möglichkeit einer Stammzellbehandlung in China gab. Nach einigen Monaten an Recherche und Diskussion beschlossen die mittlerweile besten Freunde zusammen nach China aufzubrechen, um sich dort einer Stammzellbehandlung und den nötigen Therapien zu unterziehen.
VOR DER BEHANDLUNG: Nach seinem Unfall war Paul in großen Teilen von der Taille abwärts gelähmt. In seinen Oberschenkeln hatte er noch ein wenig Gefühl und konnte auch noch etwas an Gewicht tragen, aber unterhalb seiner Knie war er vollkommen gelähmt und an einen Rollstuhl gezwungen. Er hatte noch minimale Blasenkontrolle und konnte seinen Harndrang, nachdem er ihn verspürt hatte, noch maximal drei bis fünf Minuten zurückhalten.
BEHANDLUNGSBEGINN: 3.Januar 2008
BEHANDLUNGSVERLAUF: Rückenmarks-Dekompressionsoperation, bei der autologe Knochenmarksstammzellen direkt in die verletzte Stelle injiziert wurden. Sechs Nabelschnurstammzellinjektionen, sowohl intravenös als auch spinal Sechs intravenöse Injektionen von Nabelschnurserum Sechs Injektionen von Nervenwachstumsfaktoren, sowohl intravenös als auch spinal Rehabilitationstherapie, Akupunktur, Elektrische Muskelstimulation, Physiotherapie NACH DER BEHANDLUNG: Während er sich noch im Krankenhaus befand, zeigte Paul bereits erste signifikante Verbesserungen. Am auffälligsten war, dass er nun im Rollstuhl sitzend seinen Fuß von einer Seite zur anderen bewegen konnte. Dies fiel seinem Freund Ben an einem Behandlungstag auf, als er sah, dass Paul seinen Fuß bewegte. Paul hatte dies überhaupt nicht bemerkt. Zunächst glaubte er nicht, dass dies wahr war, da er seit seinem Unfall seinen Fuß nicht mehr im geringsten hatte bewegen können. Nach einigen Tagen Training den Fuß aus eigenem Antrieb zu bewegen, hatte er die Kontrolle über diesen wiedererlangt. Nach einiger Zeit war er auch in der Lage die Bewegung mehr zu kontrollieren und er bemerkte, dass sein Fuß auch an Kraft gewonnen hatte. Weniger sichtbar, aber genauso wichtig für ihn, war die sich einstellende verbesserte Blasenkontrolle. Bevor er nach China gekommen war, hatte er diese nicht länger als fünf Minuten kontrollieren können, was in vielen, für ihn unangenehmen Vorfällen geendet hatte. Am Ende seines einmonatigen Aufenthaltes konnte er seinen Harndrang mindestens zwanzig Minuten kontrollieren, was ihm ausreichend Zeit gab eine Toilette aufzusuchen. An einem der letzten Tage verbrachte er einen Tag in Shenyang und musste in dieser Zeit nicht einmal austreten. Paul kehrte nach Australien mit der Aussicht auf ein besseres Leben zurück. Dank der neu gewonnenen Motivation, nahm er die Physiotherapie wieder auf. Seine allgemeine Lebensqualität und -funktionalität hatte zugenommen und er freute sich sehr über die seine neuen Fähgikeiten, die ihm größere Unabhängigkeit ermöglichen. Am besten freute er sich bei seiner Rückkehr auf die Fortsetzung seiner Karriere im Rollstuhlbasketball und die Möglichkeit seiner Familie und seinen Freunden seine neuen Fähigkeiten zu zeigen.
Pauls Verletzungsgeschichte
Paul spricht über seine Verbesserungen 1
Paul spricht über seine Verbesserungen 2
Paul demonstiert seine Verbesserungen
Paul spricht über seine Physiotherapie
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